Onkologie - spezialisierte Tumortherapie

Peritonealkarzinose - Bauchfellkarzinose - Bauchfellkrebs
chirurgische Onkologie - regionale Chemotherapie - Peritonektomie

Peritoneale Sarkomatose

Erfreulich positiv stellt sich bisher die Entwicklung der Patienten mit peritoneal metastasiertem Sarkom dar. Auch wenn die Differenzierung der einzelnen Tumorarten sehr unterschiedlich ist, (Liposarkom, Leiomyosarkom, sarkomatöse Form des Müller´schen Mischtumors) erscheint es doch möglich, dieses Patientenklientel als eine Gruppe anzusehen. Bisher wurden insgesamt 17 Patienten einem solchen Behandlungskonzept unterzogen. Hier liegt die 1-Jahresüberlebensrate bei 82 % , während der Median der Überlebenszeit noch nicht erreicht ist.

Überlebenskurve der Patienten mit peritonealer Sarkomatose nach multimodaler Therapie (n=12)

 

peri sarkom2005

 

EFFIZIENZ DER CRS UND HIPEC

In einer multizentrischen Registerstudie mit 401 Patienten mit malignem peritonealen Mesotheliom, welche einer CRS und HIPEC unterzogen wurden, zeigte sich ein medianes Gesamtüberleben von 53 Monaten bei einem 5-Jahresüberleben von 47% (Yan et al., JCO 2009)(7). Im Vergleich hierzu lag das mediane Gesamtüberleben bei 15 Patienten, welche mittels systemischer Chemotherapie ± palliativer Chirurgie behandelt wurden, bei 12.5 Monaten (Eltabbakh et al., J Surg Oncol 1999)(8). Ähnlich wie beim Pseudomyxoma peritonei gibt es auch beim malignen peritonealen Mesotheliom mehrere histologische Subtypen, welche sich sowohl hinsichtlich ihrer Prognose als auch hinsichtlich des Therapiekonzepts unterscheiden: epithelialer Subtyp (günstigste Prognose), biphasischer Subtyp (intermediäre Prognose) sowie sarkomatoider Subtyp (ungünstigste Prognose).

Quelle: Leitlinie zur Behandlung von Patienten mit peritonealen Neoplasmen mittels zytoreduktiver Chirurgie und hyperthermer intraperitonealer Chemotherapie in Österreich , Arbeitsgruppe Peritoneale Malignome der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgische Onkologie (ACO-ASSO)

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